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Die Datenbank-Archivierung mit CHRONOS konsolidieren

Eine Archiv-Insellösung für jede Datenbank führt rasch zu einer intransparenten, kostenintensiven und schwer zu unterhaltenden Archivlandschaft. Mit CHRONOS lassen sich dagegen beliebig viele Datenbanken aus unterschiedlichen DBMS-Umgebungen zentral und nach standardisierten Abläufen archivieren und alle Datenbank-Archive in einer Umgebung unterhalten und verwalten.

Gleichzeitig wird dadurch auch der Zugang zu archivierten Daten unabhängig von den verschiedenen Quellsystemen gebündelt, komplett von den produktiven Umgebungen getrennt und durch einen zentralen, kontrollierten Zugang über Web-Browser vereinfacht.

CHRONOS ermöglicht die Konsolidierung der DB-Archivierung (d.h. Standardisierung und Zusammenlegung von bisher heterogenen DB-Archivlösungen) in mehreren Dimensionen:

  • Bündelung: Die Archivierung aus beliebig vielen Datenbanken in beliebig vielen DBMS kann in einer zentralen Chronos-Lösung zusammengelegt werden.
  • Homogenisierung: Die Archivierung aus Datenbanken in unterschiedlichen DBMS-Produkten (Oracle, IBM DB2, MS SQL-Server etc.) kann in derselben Chronos-Lösung erfolgen.
  • Remote-Archivierung: Mit derselben Chronos-Lösung kann gleichzeitig aus lokalen (über LAN erreichbaren) als auch aus entfernten (über Internet per VPN/ssh-Tunnel erreichbaren) Datenbanken automatisiert archiviert werden.
  • Lokalisierung: Archive in Niederlassungen können von lokalen CHRONOS-Instanzen erzeugt und danach per FTP oder mobiler Harddisk in das zentrale CRHONOS-Archiv übertragen werden, z.B. wenn die Datenmengen für eine Remote-Archivierung zu gross sind. Dies ist auch bei Active Archiving möglich, da auch Teile von Archiven inkrementell übertragen werden können.

 

jpeg image Chronos Archive Management

 

Zentrales Archiv mit und Remote-Archivierung

Daten aus entfernten Datenbanken, z.B. in weltweit verteilten Produktionsstandorten, lassen sich über eine zentrale CHRONOS-Installation remote und automatisiert über Netzwerkverbindungen archivieren. Damit werden Investitionen in die Speicherinfrastruktur und Katastrophenvorsorge minimiert. Remote-Archivierung (auch Active Archiving) ist bereits ab Bandbreiten von 200 Kilobit/s möglich, und in der entfernten Niederlassung sind keinerlei zusätzliche Installationen nötig.

Der Zurgiff auf remote archivierte Daten kann sofort weltweit bzw. unternehmensweit über das zentrale CHRONOS-Archiv (über Web-Browser, JDBC, SOAP Web Service oder Java RMI) angeboten werden und benötigt ebenfalls keine zusätzlichen Installationen in der Niederlassung.

jpeg image Chronos Remote Archiving

Verteilte Archivierung mit zentralem Archiv

Bei grossen Archivdatenmengen, bei denen keine Remote-Archivierung möglich ist, können verteilte Produktionsstandorte die Daten in lokalen CHRONOS-Installationen archivieren und danach die CHRONOS-Archive bzw. bei Active Archiving die neuen Architeile per FTP oder physischen Datenträger in das zentrale CRHONOS-Archiv transferieren (Fall links oben in der Abbildung).

Verbietet das Gesetz den Transfer von Daten über Landesgrenzen (in einigen Ländern z.B. bei gewissen Personendaten), so kann das Archiv nur lokal vorgehalten und von dort trotzdem weltweit bzw. unternehmensweit zugreifbar sein (Fall links unten in der Abbildung).

Damit wird eine Standardisierung erreicht, da alle Standorte die gleiche Archiv-Technologie und -Methodik verwenden. Trotzdem kann jeder Standort eigene Level-of-Service für den Zugriff auf seine lokalen Archive definieren. Die Übereinstimmung der lokalen Archive mit dem Zentralarchiv kann durch Hashcodes auf Tupel-Ebene in Chronos verifiziert werden.

jpeg image Chronos Remote Archiving

Dezentrale Archivierung mit zentraler Speicherung

Soll nur die Speicherung zentralisiert werden, zum Beispiel in einer einzigen Compliance-Speicherlösung oder einer besonders katastrophensicheren Anlage, so ist dies ebenfalls möglich: Da CHRONOS-Archive aus komprimierten Textdateien bestehen, wird eine Reduktion der Datenmenge um rund 90% gegenüber der originalen Datenbank erreicht. CHRONOS kann zudem die Archivdateien direkt in eine Speicherlösung wie z.B. EMC Centera® schreiben. In der zentralen Speicheranlage sind keine CHRONOS-spezifischen Installationen nötig.

Der Zugriff auf die zentral gespeicherten Archivdaten ist hier dezentral organisiert: Jede lokale CHRONOS-Instanz ermöglicht soweit nötig den unternehmensweiten Zugriff. Dabei liest die lokale CHRONOS-Instanz die Archivdaten entweder von der zentralen Speicheranlage (Fälle in der Mitte und unten in der Abbildung) oder aus einem lokal vorgehaltenen Replikat des Archivs (Fall oben).

jpeg image Chronos Remote Archiving

 

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